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WordPress aktualisieren - Website-Update

Aktualisieren von WordPress-Websites

Aktualisieren von WordPress-Websites

„Aktualisieren von WordPress-Websites“ wurde zuletzt am überarbeitet.

sasun Bughdaryan – stock.adobe.com

Warum solltest Du Deine WordPress-Website regelmäßig aktualisieren?

Um das zu vermeiden was einigen meiner Kunden passiert ist, bevor Sie zu mir kamen. Sie hatten eine Website, die jahrelang gut lief. Doch plötzlich tauchten Fehlermeldungen auf oder Teile der Website funktionierten nicht mehr.

Wenn die letzte Aktualisierung schon Jahre her ist, hat man normalerweise Probleme beim Durchführen der Updates. – Vor allem, wenn der Admin-Bereich auch nicht richtig funktioniert. Bei kleinen Websites ist man dann oft schneller, wenn man die gesamte Website neu aufbaut anstatt auf Fehlersuche zu gehen. Um diese unnötigen Kosten und Ärger zu vermeiden, empfehle ich bei allen WordPress-Websites regelmäßige Updates.

Abgesehen von der Funktionalität der Website ist auch die Sicherheit bei veralteten Websites nicht gewährleistet. Jeden Tag tragen viele Menschen weltweit dazu bei, dass sich das Internet und damit verbundene Technologien verändern. Deshalb brauchen Websites auch immer wieder eine Anpassung um mithalten zu können.

Welche Aktualisierungen sind bei WordPress notwendig?

Am wichtigsten ist die aktuelle WordPress-Version. Dabei werden die Funktionalität und die Sicherheit der Website sichergestellt. Die Plugins erweitern das WordPress-System und sind deshalb in ihrer Funktionsweise von der WordPress-Version abhängig. Sie müssen jeweils für sich upgedatet werden. Das Template legt fest, wie die Inhalte angezeigt werden. Wenn sich das System ändert braucht auch das Template ein Update. Als letztes kommt noch das Update der Übersetzungen. Zusammengefasst brauchst Du Updates für:

  • WordPress-System
  • Plugins
  • Template
  • Übersetzungen

Update der PHP-Version

Seltener wirst Du auch ein Update der PHP-Version brauchen. Die Website muss up to date sein, damit sie mit der aktuellen PHP-Version arbeiten kann. Die PHP-Version bleibt auf vielen Websites jahrelang dieselbe und es funktioniert. Allerdings gibt es manchmal Änderungen, die eine aktuellere PHP-Version benötigen. Es kann auch nicht schaden sie zwischendurch anzupassen, weil damit bessere Sicherheit und kürzere Ladezeiten möglich werden. Die PHP-Version kann nicht im Admin-Bereich der Website geändert werden. Normalerweise findest Du eine Möglichkeit zum Ändern beim Hosting-Anbieter in den Domain-Einstellungen.

Wie ich es mache

Für meine Kunden aktualisiere ich die Websites alle 2 Wochen. Zusätzlich kommt alle 2 Monate ein Backup dazu. Es würde sich finanziell nicht lohnen, wenn es nur wenige Websites wären. Schließlich nehme ich nur 4 Euro monatlich für den Service. Außerdem geht ein Update nicht immer reibungslos über die Bühne. Manchmal funktioniert danach die ganze Website nicht mehr und ich muss schnell den Fehler finden. Wenn Du Deine Website selber aktualisieren möchtest, reicht es auch die Aktualisierungen alle 2 Monate durchzuführen. Natürlich denken aber die wenigsten Website-Besitzer regelmäßig an Aktualisierungen. Deshalb macht es bei Websites mit WordPress Sinn einen Aktualisierungs-Service zu buchen.

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WordPress-Backup der Website

Backup für WordPress

WordPress auf lokalen Computer herunterladen

„WordPress auf lokalen Computer herunterladen“ wurde zuletzt am überarbeitet.

Dilok – stock.adobe.com

Gleich vorweg: diese Methode braucht etwas mehr Zeit. Vielleicht hast Du die Möglichkeit ein Plugin zum Sichern oder Verschieben der Website zu nutzen? Das wäre einfacher und zeitsparender.

Das WordPress-System besteht aus zwei grundlegenden Komponenten. Das wären die Dateien und die Datenbank. Beide müssen separat gesichert werden. Beide brauchst Du, damit Deine WordPress-Website funktioniert.

WordPress per FTP herunterladen

Um die WordPress-Dateien mit FTP herunterzuladen, brauchst Du ein FTP-Programm. Viele Hosting-Anbieter bieten dafür eigene Lösungen, die leider nicht immer gut funktionieren.  Ich schlage vor Du lädst hierfür ein spezielles kostenloses Programm herunter. Ich benutze FileZilla. Den FileZilla Client lädst Du unter https://filezilla-project.org/ herunter.

Als nächstes brauchst Du die FTP-Zugangsdaten Deiner Website. Wenn Du Sie nicht irgendwo gespeichert hast, findest Du Sie bei Deinem Hosting-Anbieter. In diesem Fall wird das Passwort meistens nicht angezeigt und Du musst ein neues vergeben. Für mehr Sicherheit solltest Du nach Möglichkeit lieber das SFTP- als das FTP-Protokoll benutzen. Die Zugangsdaten bestehen aus Server, Benutzername, Passwort und Port. Den Port brauchst Du häufig nicht anzugeben, wenn Dein Anbieter sich an allgemeine Standards gehalten hat. Nachdem Du die Zugangsdaten in der oberen Leiste eingetragen hast, klickst Du auf „Verbinden“. Wenn die Zugangsdaten stimmen, werden die Dateien geladen. Du siehst jetzt vier Kästen. Im unteren rechten Kasten sind die Dateien, die wir brauchen. Bei manchen Hosting-Anbietern bist Du sofort im richtigen Ordner. Bei anderen musst Du dahin navigieren. Wenn Du die Ordner wp-admin, wp-content und wp-includes siehst, bist Du richtig. Jetzt markierst Du alle Dateien und ziehst sie einfach auf einen Ordner Deines Computers. Die Dateien werden jetzt kopiert. Manchmal kommt die Meldung, dass Dateien doppelt vorhanden sind. Du kannst sie überschreiben lassen.

Zur Wiederherstellung der Dateien Deiner Website kannst Du die Dateien anschließend einfach vom Computer in den entsprechenden Ordner bei FileZilla ziehen.

WordPress-Datenbank sichern

Wenn Du Dich in der Verwaltung Deines Hosting-Anbieters einloggst, wo Deine WordPress-Installation liegt, wirst Du irgendwo in den Einstellungen auch Deine Datenbanken aufgelistet sehen. Hier kannst Du die Datenbank öffnen. Meistens wird dafür phpMyAdmin benutzt, deshalb werde ich die Lösung für phpMyAdmin beschreiben. Die anderen Systeme sollten aber sehr ähnlich funktionieren. Gehe oben im Menü auf „Exportieren“. Belasse alle Einstellungen wie sie sind und klicke auf „OK“. Wenn jetzt eine Datei heruntergeladen wird, bist Du auch schon fertig.

Unter dem Menüpunkt „Importieren“ kannst Du die Datenbanksicherung wiederherstellen. Wenn Du beim Export die Standard-Einstellungen beibehalten hast, brauchst Du auch keine Einstellungen ändern.

Diese Lösung passt bei Dir nicht?

Es gibt sehr viele Hosting-Anbieter und nicht alle befolgen dieselben Standards. Deshalb kann es sein, dass einige Dinge bei Dir nicht schlüssig sind. Diese Anleitung beruht auf meinen Erfahrungen mit mehr als 10 Anbietern. Weshalb ich sicher bin, dass diese Lösung bei fast jedem funktionieren wird.

Wenn bei Dir etwas nicht passt und Du es nicht von einem Profi erledigen lassen möchtest, rate ich zur Google-Suche mit dem Namen Deines Anbieters. Du bist sicher nicht der Erste mit diesem Problem. Geheimtipp: Kommt Dein Hosting von einem großen Anbieter? Dann hast Du vielleicht Glück und ein kostenloser Anruf genügt. Brauchen die Mitarbeiter nur einige Minuten, um Dein Problem zu lösen, machen sie es häufig kostenlos.

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WordPress herunterladen auf Computer

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WordPress per FTP herunterladen

Um die WordPress-Dateien mit FTP herunterzuladen, brauchst Du ein FTP-Programm. Viele Hosting-Anbieter bieten dafür eigene Lösungen, die leider nicht immer gut funktionieren.  Ich schlage vor Du lädst hierfür ein spezielles kostenloses Programm herunter. Ich benutze FileZilla. Den FileZilla Client lädst Du unter https://filezilla-project.org/ herunter.

Als nächstes brauchst Du die FTP-Zugangsdaten Deiner Website. Wenn Du Sie nicht irgendwo gespeichert hast, findest Du Sie bei Deinem Hosting-Anbieter. In diesem Fall wird das Passwort meistens nicht angezeigt und Du musst ein neues vergeben. Für mehr Sicherheit solltest Du nach Möglichkeit lieber das SFTP- als das FTP-Protokoll benutzen. Die Zugangsdaten bestehen aus Server, Benutzername, Passwort und Port. Den Port brauchst Du häufig nicht anzugeben, wenn Dein Anbieter sich an allgemeine Standards gehalten hat. Nachdem Du die Zugangsdaten in der oberen Leiste eingetragen hast, klickst Du auf „Verbinden“. Wenn die Zugangsdaten stimmen, werden die Dateien geladen. Du siehst jetzt vier Kästen. Im unteren rechten Kasten sind die Dateien, die wir brauchen. Bei manchen Hosting-Anbietern bist Du sofort im richtigen Ordner. Bei anderen musst Du dahin navigieren. Wenn Du die Ordner wp-admin, wp-content und wp-includes siehst, bist Du richtig. Jetzt markierst Du alle Dateien und ziehst sie einfach auf einen Ordner Deines Computers. Die Dateien werden jetzt kopiert. Manchmal kommt die Meldung, dass Dateien doppelt vorhanden sind. Du kannst sie überschreiben lassen.

Zur Wiederherstellung der Dateien Deiner Website kannst Du die Dateien anschließend einfach vom Computer in den entsprechenden Ordner bei FileZilla ziehen.

WordPress-Datenbank sichern

Wenn Du Dich in der Verwaltung Deines Hosting-Anbieters einloggst, wo Deine WordPress-Installation liegt, wirst Du irgendwo in den Einstellungen auch Deine Datenbanken aufgelistet sehen. Hier kannst Du die Datenbank öffnen. Meistens wird dafür phpMyAdmin benutzt, deshalb werde ich die Lösung für phpMyAdmin beschreiben. Die anderen Systeme sollten aber sehr ähnlich funktionieren. Gehe oben im Menü auf „Exportieren“. Belasse alle Einstellungen wie sie sind und klicke auf „OK“. Wenn jetzt eine Datei heruntergeladen wird, bist Du auch schon fertig.

Unter dem Menüpunkt „Importieren“ kannst Du die Datenbanksicherung wiederherstellen. Wenn Du beim Export die Standard-Einstellungen beibehalten hast, brauchst Du auch keine Einstellungen ändern.

Diese Lösung passt bei Dir nicht?

Es gibt sehr viele Hosting-Anbieter und nicht alle befolgen dieselben Standards. Deshalb kann es sein, dass einige Dinge bei Dir nicht schlüssig sind. Diese Anleitung beruht auf meinen Erfahrungen mit mehr als 10 Anbietern. Weshalb ich sicher bin, dass diese Lösung bei fast jedem funktionieren wird.

Wenn bei Dir etwas nicht passt und Du es nicht von einem Profi erledigen lassen möchtest, rate ich zur Google-Suche mit dem Namen Deines Anbieters. Du bist sicher nicht der Erste mit diesem Problem. Geheimtipp: Kommt Dein Hosting von einem großen Anbieter? Dann hast Du vielleicht Glück und ein kostenloser Anruf genügt. Brauchen die Mitarbeiter nur einige Minuten, um Dein Problem zu lösen, machen sie es häufig kostenlos.

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Installation von WordPress

Installation von WordPress

Installation von WordPress

„Installation von WordPress“ wurde zuletzt am überarbeitet.

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Bevor Du weiterliest: Überprüfe, ob Dein Hosting-Anbieter eine One-Click-Installation anbietet. In diesem Fall brauchst Du nur Deine Benutzerdaten anzugeben und schon wird die Installation automatisch für Dich erledigt. Ist es so? Dann wird Dich der Rest dieses Beitrags nicht interessieren. Vielen Dank fürs Vorbeischauen!

Manuelle Installation von WordPress

Datenbank erstellen

Für die WordPress-Installation brauchst Du eine Datenbank. Diese wird in dem Administrationszentrum Deines Hosting-Anbieters erstellt. Die Zugangsdaten für die Datenbank wirst Du gleich noch brauchen.

WordPress herunterladen

Du lädst Dir das WordPress-System als ZIP-Ordner herunter. Die aktuelle Version findest Du unter https://de.wordpress.org/download. Jetzt muss der Ordner entzippt werden. Dazu machst Du einen Rechtsklick auf den Ordner und wählst „Alle extrahieren“.

wp-config.php bearbeiten

In dem Ordner „wordpress“ befindet sich die Datei „wp-config-sample.php“. Benenne sie um in „wp-config.php“. Jetzt bearbeite die Datei mit dem Texteditor bei Windows oder TextEdit beim Mac. Bei TextEdit klicke vorher oben im Menü auf Format > In reinen Text umwandeln. Wenn Du erweiterte Textprogramme wie Microsoft Word oder Open Office benutzt, kann die Datei für den Server unleserlich werden. Alternativ kannst Du Notepad++ für Windows oder Brackets für Macs nutzen.

Ändere folgende Daten in der wp-config.php:

define(‚DB_NAME‘, ‚datenbankname_hier_einfuegen‘);
Bei datenbankname_hier_einfuegen kommt der Name Deiner Datenbank rein.

define(‚DB_USER‘, ‚benutzername_hier_einfuegen‘);
Statt benutzername_hier_einfuegen schreibe den Benutzernamen Deiner Datenbank.

define(‚DB_PASSWORD‘, ‚passwort_hier_einfuegen‘);
Das Passwort Deiner Datenbank ersetzt passwort_hier_einfuegen.

 

Um Deine Website sicherer zu machen, kannst Du folgendes machen:

Rufe den Link auf und kopiere den generierten Code. Mit dem Code ersetzt du den Platzhalter-Text:

define(‚AUTH_KEY‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚SECURE_AUTH_KEY‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚LOGGED_IN_KEY‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚NONCE_KEY‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚AUTH_SALT‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚SECURE_AUTH_SALT‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚LOGGED_IN_SALT‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);
define(‚NONCE_SALT‘, ‚Füge hier deine Zeichenkette ein‘);

Außerdem kannst Du den Datenbanktabellen-Präfix wechseln, um Deine Website noch sicherer zu machen.
$table_prefix = ‚wp_‘;
Hier ersetzt Du das „wp“ durch eine beliebige Reihenfolge von Ziffern und Buchstaben ohne Sonderzeichen. Achte darauf, dass der Unterstrich erhalten bleibt.

Speicher die Datei ab und weiter zum nächsten Schritt!

WordPress-Dateien auf dem Server speichern

Das System muss auf Deinen Webspace kopiert werden. Manche Hosting-Anbieter haben eine eigene Lösung, um die Dateien auf den Webspace abzulegen. Ich habe häufig erlebt, dass diese Systeme nicht einwandfrei funktionieren. Deshalb folgende Lösung: Lade den beliebten FTP-Client FileZilla herunter (https://filezilla-project.org/download.php?platform=win64). Installiere das Programm und starte es. In dem Programm kannst Du Dich mit deinem Webserver verbinden. Die FTP-Zugangsdaten solltest Du von Deinen Hoster bekommen haben. Falls das Passwort nicht bekannt ist, kannst Du problemlos eine neues erstellen. Die Zugangsdaten gibst Du in der oberen Leiste bei FileZilla ein. Den Port brauchst Du in den meisten Fällen nicht angeben. Stimmen Deine Zugangsdaten – wirst Du mit dem Server verbunden. Die Dateien aus dem Ordner „wordpress“ kannst Du mit der Maus in die untere rechte Box ziehen. Sie werden jetzt hochgeladen. Das kann eine Weile dauern.

WordPress-Installation abschließen

Gib Deine Website-Adresse im Browser ein. WordPress führt Dich durch den Einrichtungsvorgang.

Den Namen Deiner Website trägst Du unter „Titel der Website“ ein.
Vermeide beim Benutzernamen Standards wie Admin oder admin, um die Sicherheit Deiner Website zu erhöhen.
Verwende für das Passwort mindestens 8 Zeichen. (Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen)
An die E-Mail-Adresse gehen alle Nachrichten, die die Website betreffen.
Aktiviere das Kästchen „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ nur wenn Du möchtest, dass Deine Seite nicht in den Google-Suchergebnissen auftaucht.
Jetzt bist Du mit der Installation fertig und kannst Dich anmelden.

Unter folgenden Adressen kannst Du Dich jederzeit anmelden:
https://deinedomain.de/wp-login.php
https://deinedomain.de/wp-admin
deinedomain.de ersetzt Du mit Deiner Website-Adresse.

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WordPress-Website mit Plugin verschieben

WordPress-Website mit Plugin verschieben

WordPress-Website mit Plugin verschieben

„WordPress-Website mit Plugin verschieben“ wurde zuletzt am überarbeitet.

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Um die Website zu verschieben, nutzen wir das kostenlose Plugin „Duplicator – WordPress Migration Plugin“. Du installierst das Plugin im Admin-Bereich Deiner Website unter Plugins/Installieren. Gib dazu im Suchfeld „Duplicator“ ein. Klicke beim entsprechenden Plugin auf Jetzt installieren und danach Aktivieren.

Alternativ kannst Du auch eine aktuelle Version des Plugins unter https://de.wordpress.org/plugins/duplicator/ herunterladen und installieren.

Selten kommt es vor, dass das Plugin mit der Website nicht kompatibel ist. Dann kannst Du andere Plugins ausprobieren oder die Website manuell verschieben.

WordPress-Archiv herunterladen

Nach der Installation erscheint im Menü auf der linken Seite Deines Admin-Bereichs der Eintrag Duplicator. Klicke jetzt auf Duplicator/Archive und rechts auf Neues erstellen. Dann klickst Du unten rechts auf Weiter.

Die Website wird gescannt und vielleicht werden jetzt Warnhinweise generiert. Die Wichtigkeit der Hinweise ist von Deinem Hosting-Anbieter abhängig. Die meisten Warnhinweise kann man ignorieren und schauen, ob der Transfer trotzdem funktioniert. Aber kontrolliere die Website nach dem Umzug genau und lösche die alte Version der Website nicht bevor die neue sicher funktioniert.

Eventuell musst Du das Häkchen bei Ja. Setze den Build-Prozess fort aktivieren. Dann klicke auf Erstellen. Das Archiv der Website wird erstellt. Anschließend kannst Du den Installer und das Archiv herunterladen. Wir werden beides brauchen.

WordPress-Archiv auf neuen Server laden

Bevor Du das Archiv hochladen kannst, brauchst Du folgende Dinge:

  • Eine leere Datenbank. Die Zugangsdaten wirst Du brauchen.
  • Die FTP-Zugangsdaten für das Verzeichnis, in das die neue Version der Website kommen soll.
  • Eine Domain muss auf das neue Verzeichnis leiten.

Erledigt? Dann kannst Du die Archiv- und Installer-Datei per FTP auf den Server kopieren.

WordPress-Installation abschließen

Anschließend rufst Du die Adresse www.deinewebsite.de/installer.php im Browser auf. www.deinewebsite.de  solltest Du natürlich durch Deinen Domainnamen ersetzen.

Klicke unten auf I have read and accept all terms & notices. Danach auf Next. Du kommst nun auf eine Seite, auf der Du die Datenbank verbinden kannst. Gib unter Database den Namen Deiner Datenbank ein. Unter User den Benutzernamen und unter Password das Passwort Deiner Datenbank. Dann klickst Du unten auf Test Database. War der Test erfolgreich, erhältst Du eine Erfolgsmeldung und kannst auf Next klicken. Einmal bestätigen und Du kommst auf eine Seite, wo Du zusätzliche Änderungen machen kannst, aber nicht musst. Nachdem Du auf Next geklickt hast ist die Installation abgeschlossen und Du solltest oben auf den Button Admin Login klicken, damit die Installationsdateien automatisch gelöscht werden.

Glückwunsch! Du hast Deine WordPress-Website umgezogen. Kontrolliere genau, ob auch wirklich alles bei der umgezogenen Website funktioniert. Erst danach solltest Du die alte Website-Version löschen.

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WordPress manuell verschieben

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„WordPress manuell verschieben“ wurde zuletzt am überarbeitet.

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Hast Du schon probiert Deine Website mit einem Plugin zu verschieben? Das wäre einfacher und schneller. Wenn es aber nicht funktioniert, wird diese Anleitung Dir weiterhelfen.

Solltest Du Deine Website in einem Unterverzeichnis installiert haben und möchtest sie im Hauptverzeichnis anzeigen lassen, wird Dir diese Anleitung Dein Leben vereinfachen.

Vorbereitung zum Verschieben der Website

Wenn Du bei Deinem aktuellen Hosting-Anbieter bleibst, kannst Du die alte Datenbank weiter benutzen. Ansonsten musst Du eine neue erstellen. Die Zugangsdaten werden wir gleich noch brauchen.

In dem Verzeichnis, in das Deine Website verschoben werden soll, darf nicht schon eine andere Website installiert sein. Es sei denn die andere Website befindet sich in einem Unterordner. Eine Domain muss natürlich auf das Verzeichnis zeigen.

Grundsätzlich solltest bei solchen Arbeiten vorher immer ein Backup machen. Lösche die alte Website auch nicht bevor Du weißt, dass die neue funktioniert.

Datenbank der Website verschieben

Aus dem Verwaltungsbereich Deines Hosting-Anbieters solltest Du auf Deine Datenbank zugreifen können. Ich beschreibe den Weg für phpMyAdmin, weil dieses System meistens benutzt wird. Andere Systeme funktionieren sehr ähnlich.

Gehe zum Sichern der Datenbank oben im Menü auf Exportieren. Die Einstellungen kannst Du bei den Standardwerten belassen. Klicke unten auf OK und schon wird eine Sicherung der Datenbank auf Deinen Computer runtergeladen.

Ändert sich die Domain für die Website? Dann muss das in der Datenbank geändert werden. Am einfachsten machst Du das indem die Sicherungsdatei bearbeitest. Öffne sie dazu in einem Texteditor wie den Editor bei Windows oder TextEdit beim Mac. Suche nach den Schlagwörtern siteurl und home. Da muss der Domainname geändert werden.

Gehe zur neuen Datenbank. Oben im Menü klickst Du auf Importieren. Hier kannst Du die Sicherung vom Computer hochladen. Die Standardeinstellungen sollten mit denen der alten Datenbank übereinstimmen. Du brauchst also nichts zu ändern.

Dateien verschieben

Per FTP kannst Du die Dateien Deiner Website auf Deinen Computer herunterladen. Je nach Internetverbindung und Größe der Website kann das eine Weile dauern.

Wenn Du eine neue Datenbank erstellt hast, müssen wir die Website damit verbinden. Deshalb bearbeiten wir die Datei wp-config.php aus dem Hauptverzeichnis der Website in einem Texteditor. Passe die Werte bei DB_NAME (Name der Datenbank), DB_USER (Benutzername), DB_PASSWORD (Passwort der Datenbank) und DB_HOST (Hostname: meistens localhost) an.

Jetzt können die Dateien per FTP auf den neuen Server hochgeladen werden.

Die Seite sollte jetzt einwandfrei funktionieren. Trotzdem kann es vorkommen, dass Links noch auf die alte Domain zeigen. Einige Plugins vertragen nach meiner Erfahrung den Umzug nicht und funktionieren anschließend nicht mehr richtig. Das kommt allerdings selten vor. Prüfe Deine Seite genau, bevor Du Dich entschließt die alte Version zu löschen.

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Suchmaschinenoptimierung WordPress-SEO

Suchmaschinen-Optimierung für Anfänger

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Anfänger

„Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Anfänger“ wurde zuletzt am überarbeitet.“

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SEO? Suchmaschinenoptimierung?

SEO steht für Search Engine Optimization und heißt auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Beide Begriffe bedeuten das Gleiche wobei SEO häufiger genutzt wird, weil es einfach kürzer ist.

Mit Suchmaschinenoptimierung bringen wir Webseiten auf die vorderen Plätze in der Google Suche. Die meisten Besucher kommen über die ersten Google Suchergebnisse zu den Websites. Wenn Du mit Deiner Website Kunden gewinnen möchtest, müssen potenzielle Kunden schließlich erst als Besucher auf die Website kommen. Es gibt andere Methoden wie bezahlte Online-Werbung, Printwerbung oder Soziale Netzwerke um potenzielle Kunden zu erreichen. Diese Methoden haben alle ihre Daseinsberechtigung und sollten genutzt werden. Was SEO jedoch besonders macht sind die langfristigen Auswirkungen. Zugegeben: am Anfang stecken wir Geld rein und kriegen nicht so gute Resultate wie mit bezahlter Werbung. Dafür hört man nie damit auf Geld in bezahlte Werbung zu stecken. Eine für Google optimierte Website bleibt dagegen auf den oberen Plätzen in den Suchergebnissen. Es ist also eine langfristige Investition und wenn Du es geschickt anstellst, brauchst Du auch nicht besonders viel Geld reinstecken. Für die meisten Unternehmen hat sich ein Mix aus bezahlter Werbung, SEO und Sozialen Netzwerken als am sinnvollsten herausgestellt. Die Maßnahmen beeinflussen sich gegenseitig positiv. Darüber später mehr.

Keywords für SEO

Keywords sind die Suchbegriffe oder Suchphrasen unter denen Deine Website bei gefunden wird. Eine Seite kann nicht auf alle möglichen Keywords optimiert werden, sondern muss ein bestimmtes Thema haben. Bei einigen Keyword ist es schwer auf die ersten Suchergebnisse bei Google zu kommen. Diese Seite z.B. wird wohl kaum auf die erste Seite kommen, wenn Du „Suchmaschinenoptimierung“ eingibst. Die Konkurrenz ist einfach zu stark und ich müsste viel Zeit reinstecken, um da mithalten zu können.

Bei „Suchmaschinenoptimierung für WordPress“ ist es schon einfacher. Mit dieser Suchphrase erkläre ich den Inhalt der Seite schon genauer. Google empfiehlt generell für längere Suchphrasen zu optimieren, die das Thema der Seite genau beschreiben. Diese Begriffe werden vielleicht weniger gesucht, aber Du musst viel weniger Zeit reinstecken. Diese Phrasen müssen nicht immer lang sein. Wenn Du z.B. eine seltene Hunderasse züchtest, sollte es nicht schwer sein einfach unter dem Rassenamen gefunden zu werden. Bei einer bekannten Rasse wie „Schäferhund“ ist es dagegen fast unmöglich.

Sehr viel einfacher ist die lokale Optimierung. Sie wird auch „local SEO“ genannt. Für mich wäre es z.B. ziemlich einfach mit dieser Seite auf „SEO Augustdorf“ oder „Suchmaschinenoptimierung Paderborn“ einen guten Platz zu belegen. In dem Fall, dass Dein Produkt oder Dienstleistung vor allem in Deiner Umgebung angeboten werden soll, ist die lokale Optimierung der richtige Weg.

Text für Suchmaschinenoptimierung

Das wichtigste Element für Suchmaschinenoptimierung ist der Text auf Deiner Website. Der Google- Algorithmus, welcher entscheidet wo Deine Seite in den Suchergebnissen auftaucht, ist auf diesen Text angewiesen, um Informationen über die Webseite zu sammeln. Eine Website mit wenig Text hat schlechte Chancen auf einen guten Platz. Google möchte den Nutzern zu jedem Thema eine gute und ausführliche Antwort bieten. Deshalb sieht man zu vielen Themen Seiten mit mehr als tausend Worten auf den ersten Plätzen.

Dabei achtet der Google-Algorithmus darauf, welche Wörter auf der Website am häufigsten verwendet werden. Die Wörter in den Überschriften, die fettgedruckten oder anderweitig hervorgehobenen Wörter sind besonders wichtig. Grundsätzlich stehen die wichtigsten Worte am Anfang des Satzes und werden von Google auch besonders beachtet. Du solltest die Worte aber überall im Text verteilen. Beachte, dass der Text nicht für Google geschrieben werden soll, sondern für die Menschen, die ihn lesen. Falls zu viele Keywords in den Texten auftauchen, sieht Google das als Keyword Stuffing und setzt die Website in den Suchergebnissen herunter. Außerdem gibt eine gute Lesbarkeit und Aufgliederung des Textes mit kurzen Absätzen zwischen einer durchdachten Überschriftenstruktur Deiner Webseite einen Bonus. Es gibt noch einige Maßnahmen, die mehr ins Detail gehen. Ich werde hier nicht alle erklären, aber mit diesen Grundsätzen solltest Du gut starten können. Nicht alle Maßnahmen von Google sind bekannt. Es werden täglich Änderungen am Algorithmus vorgenommen. Alle Maßnahmen dienen dazu den Nutzern das bestmögliche Ergebnis zu seiner Anfrage zu liefern.

Grundvoraussetzungen der Website

Seitengeschwindigkeit

Google belohnt eine schnelle Ladegeschwindigkeit Deiner Website. Die Seitengeschwindigkeit hat auch indirekte Auswirkungen auf Deine Position in den Suchergebnissen. Bei schlechten Ladezeiten springen die Besucher oft ab, bevor die Seite überhaupt fertiggeladen wurde. Google beobachtet das Benutzerverhalten auf der Website und bewertet dementsprechend, ob der Besucher die Seite hilfreich findet oder nicht. Um eine gute Seitengeschwindigkeit zu erreichen, arbeite ich mit dem Cache und dem Zusammenfassen und Komprimieren von Dateien. Außerdem mache ich regelmäßige Aktualisierungen was auch die Performance steigert. Fehler in der Programmierung und bestimmte Erweiterungen Deiner Website können auch lange Ladezeiten verursachen.

Tipp: Die Bilder auf Deiner Website sollten nicht größer als notwendig sein. Schneide die Bilder zu und komprimiere sie.

Responsives Design

Die moderne Website sollte auf allen Geräten gut aussehen. Auch auf Tablets und Mobilgeräten. Dafür braucht man ein responsives Design. Wenn das Design responsiv ist, passt sich die Website an die Bildschirmbreite an. So werden z.B. Breiten in Prozent statt in Pixel angegeben. Der Besucher kann die Website so anschauen ohne heranzoomen zu müssen. Websites ohne responsives Design verlieren häufig Besucher und mit Sicherheit Beliebtheit bei Google.

SSL-Verschlüsselung

SSL-Verschlüsselung ist heutzutage ein Muss. Es betrifft nicht nur Suchmaschinenoptimierung, sondern auch die Sicherheit der Besucher. Ohne Verschlüsselung können die Daten während der Übertragung abgefangen, geändert und weitergesandt werden. Wenn das bei Kontaktformularen oder Kaufprozessen der Fall ist, kann es schlimme Auswirkungen haben. Weshalb eine Website heutzutage deswegen abgemahnt werden kann. Grundsätzlich gilt, dass alle Seiten Deiner Website verschlüsselt sein sollten – nicht nur für SEO.

Backlinks zu Deiner Website

Zum Schluss noch ein ganz wichtiges Thema. Wenn das Internet über Deine Seite redet, weiß Google, dass der Inhalt wichtig sein muss. Links von anderen Seiten zu Deiner Website werden häufig Backlinks genannt. Diese Verlinkungen können von Besuchern Deiner Website erstellt werden, wenn sie Deinen Inhalt toll finden. Du kannst Deine Website natürlich auch selbst verlinken. Dazu stehen Dir z.B. Online-Verzeichnisse zur Verfügung, wo Du kostenlos Dein Unternehmen kurz vorstellen und einen Link einfügen kannst. Du solltest vor allem soziale Netzwerke wie Facebook nutzen. So leitest Du gelegentlich Nutzer dieser Netzwerke auf Deine Website weiter. Die Backlinks sind für die Suchmaschinenoptimierung absolut wichtig.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Einführung in die Welt der Suchmaschinenoptimierung weiterhelfen. Es gibt noch viel mehr Details zum Thema SEO, aber wenn Du die hier vorgestellten Grundlagen beachtest, bist Du auf einen guten Weg.

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